Die Saarländer haben eine andere Idee in die Tat umgesetzt::
gemäß des Spielreglements im Saarland ist für die unteren zwei Ligen (Bezirks- und Kreisliga) der Besitz einer Lizenz für den betreffenden Spieler nicht zwingend vorgeschrieben, es langt eine Art Spielerpass (Boulepass), der beim SBV jährlich via Liste von den Vereinen für die betreffenden Spieler ausgestellt wird.
Damit haben die Saarländer ein Modell geschaffen, welches in den unteren Ligen durchaus die Möglichkeit bietet, auch Neulinge oder weniger erfahrenere Spieler in den Ligabetrieb einzubinden. Damit ist hier eine Brücke zwischen dem Breitensport und leistungsmäßig orientierten Sport geschlagen.
Die Vorteile eines solchen offenen Systems liegen auf der Hand:
der Verband selber integriert die Spieler, die keine Lizenz besitzen oder besitzen wollen, in seine bestehende Ligastruktur und führt sie so an den leistungsorientierten Sport heran. Sie werden als potentielle Kunden für Zukunft behandelt.
für die Vereine ergibt sich die Möglichkeit abzuschätzen, ob und wieviele ihrer SpielerInnen defacto eine Lizenz benötigen, sie sparen dadurch schlicht Geld in Form von Abgaben.
für die SpielerInnen ergibt sich dieselbe Wahl und damit auch die Möglichkeit, dass z.B. Neulinge erst einmal in den Ligabetrieb 'hineinschnuppern' können, ohne dass für sie sofort eine Lizenz beantragt werden muss.
Diese hier vorgestellten Gedanken können von denen des SBV abweichen, sie sind nicht originär vom SBV. Sie stellen lediglich eine Bewertung dar, die nicht der Realität entsprechen muss.
Links hierzu: www.sbv-saarboule.de/liga_-_spielreglement.htm
oder www.petanque-sbv.de